Ein guterSchirm bleibtein Leben lang.
Gefertigt von Rolf Lippke — einem der letzten gelernten Schirmmacher Deutschlands. Jeder Schirm ein Einzelstück aus eigener Werkstatt: Stock, Bezug und Griff in Handarbeit. Viele begleiten ihre Besitzer über Jahrzehnte.
Schirm anfragen →Wer hier kauft, kauft kein Wegwerfprodukt.
Rolf Lippke ist einer der wenigen in Deutschland, die das Schirmmacher-Handwerk noch von Grund auf gelernt haben — einen Beruf, den es als Ausbildung seit 1998 nicht mehr gibt. In seiner Werkstatt in der Kieler Straße in Berlin-Steglitz entsteht jeder Schirm in echter Handarbeit. Repariert und neu bezogen wird hier auch — oft lohnt sich das mehr, als einen neuen zu kaufen. Die Familie macht das seit 1882.
Schirme, die man nicht
im Vorbeigehen kauft.
Vom klassischen Langschirm bis zum festlichen Brautschirm — alles als Einzelstück, in der Strebenzahl, dem Bezug und dem Griff Ihrer Wahl.
Damenschirme
Lang- und Taschenschirme, mit Rüsche oder klar, in vielen Stocklängen und Strebenzahlen.
Herrenschirme
Klassische 8- und 10-teilige Langschirme mit Holz- oder Stahlstock — gemacht zum Behalten.
Brautschirme
Helle Schirme und Schirmchen für den schönsten Tag — und für jedes Wetter, das sich nicht daran hält.
Vintage & Retro
Modelle im Stil vergangener Jahrzehnte, wie man sie sonst nirgends mehr bekommt.
Stützschirme & Gehstöcke
Schirme, die auch beim Gehen halt geben, und passende Gehstöcke.
Reparatur & Neubezug
Neue Bezüge, Streben und Griffe für Ihren Lieblingsschirm — das vertraute Stück bleibt, das Wetter perlt wieder ab.
Lage für Lage
entsteht ein Schirm.
Das Gestell
Stock, Streben und Schienen werden zusammengesetzt — das tragende Skelett, von dem alles abhängt. Hier entscheidet sich, wie lange ein Schirm hält.
Der Zuschnitt
Aus feinem Stoff werden die einzelnen Bahnen geschnitten — exakt nach der Geometrie des Gestells, Segment für Segment.
Die Näharbeit
Jede Bahn wird von Hand vernäht. In der Werkstatt näht auch Lippkes Mutter mit über 80 Jahren noch die Bezüge — mit ruhiger Hand und langer Übung.
Griff & Finish
Der Griff wird geformt und montiert, der Schirm gespannt und geprüft. Erst wenn er sich richtig öffnet und schließt, geht er aus dem Haus.
Berlins letzter
Schirmmacher.
In ganz Berlin gibt es nur noch ihn — und in ganz Deutschland nur eine Handvoll, die das Handwerk wirklich von Grund auf gelernt haben. Seit 1998 wird der Beruf nicht mehr ausgebildet. Wenn niemand übernimmt, geht ein altes Handwerk verloren.
Die Familie Lippke macht Schirme seit 1882. Heute ist die Werkstatt ein Ort, an dem die Zeit etwas langsamer geht: hier wird zugeschnitten, genäht und gespannt — und weil jeder Schirm Zeit braucht, ist Rolf Lippke oft über Monate ausgebucht.
„So'n Schirm ist
doch ein Segen."
Zwei Plakate aus den 1950er-Jahren hängen bis heute in der Werkstatt — der Tonfall, der zum Haus gehört. Werbung, ja. Aber auch eine Haltung: ein Schirm ist kein Notnagel, sondern ein treuer Begleiter.
Ein altes Handwerk. Schon im 19. Jahrhundert zog der Schirmmacher von Tür zu Tür — wie auf diesem Gemälde von Anton Doll (um 1870). Repariert und neu bezogen wurde immer schon: ein guter Schirm war zu schade zum Wegwerfen. Das gilt heute wieder.
Gut zu wissen,
bevor Sie fragen.
+Was kostet ein handgemachter Schirm?
+Reparieren Sie auch alte Schirme?
+Wie lange dauert eine Anfertigung?
+Gibt es einen sturmsicheren Schirm?
+Kann ich einen Lieblingsschirm neu beziehen lassen?
+Wo ist der Laden und wann hat er geöffnet?
Erzählen Sie mir
von Ihrem Schirm.
Ob neuer Schirm, Reparatur oder eine Idee fürs Brautpaar — schreiben Sie mir in drei kurzen Schritten. Ich melde mich persönlich.
12163 Berlin-Steglitz
Mo geschlossen (Werkstatt-Tag)